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Handeln, Denken, Sprechen.
Der Zusammenhang ihrer Form als genetischer Mechanismus der Lebenswelt
Ilja Srubar
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Der Zusammenhang der Handlungs-, Denk- und Sprachform kann als ein allgemeiner sinnkonstituierender Mechanismus des menschlichen Weltzugangs gelten. Die Konstitution des Weltzugangs vollzieht sich ontogenetisch und phylogenetisch zuerst in der Verschränkung der Handlungs- und Denkformen unter fortwährender Präsenz von Kommunikation und Interaktion. Durch die Entwicklung der Sprachkompetenz findet jedoch eine Inversion dieses Verhältnisses statt, so daß die Denk- und Handlungsform in ihrer Verzahnung als sprachgeleitet angesehen werden müssen. Der Beitrag untersucht die unterschiedlichen Verlaufsformen und Gestalten des Zusammenhanges der Handlungs-, Denk- und Sprachformen. Selbst nach der sprachgeleiteten Inversion bleiben die handlungsgenerierten Strukturen in der Sprachform präsent, ebenso wie die Sprachform selbst bezüglich ihrer Verständigungsfunktion in prozessualer Handlungsnähe bleibt. |
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